Erziehungs- und Familienberatung
- Erziehungsberatung: Unterstützt sie bei Erziehungsfragen bei Konflikten im Familienalltag oder bei Problemen mit der Schule und dem ausfälligen Verhalten ihres Kindes.
- Familienberatung: Hilfe bei Partnerschafts- und Trennungsthemen, Umgangsberatung- oder Sorgerechtsfragen.
- Die Beratungen können persönlich, telefonisch oder online stattfinden und sind meist kostenlos und auf Wunsch anonymisiert.
Beispiele für Beratungsmöglichkeiten in ihrer Stadt
- Das Jugendamt oder der Allgemeine Sozialer Dienst (ASD) – eine wichtige und vor allem erste Anlaufstelle bei Erziehungsfragen für Familien welche keine finanziellen Möglichkeiten haben, sich selbst ein Elterncoaching zu leisten.
- Das bke-Elternberatung – ist eine deutschlandweite Suche nach Erziehungsberatungsstellen.
- Die „Nummer gegen Kummer“ – Elterntelefon (ist anonym & kostenlos) bei Erziehungsfragen und familiären Belastungen.
- Familienzentren/Wohlfahrtsverbände (z. B. Caritas, AWO, DRK) haben meist eigene und kostenlose Eltern- und Familienberatungsstellen.
- Es gibt auch spezielle Angebote für mehrsprachige Familienberatungen z. B. für Migrantenfamilien.
Hilfen zur Erziehung
Diese sind gesetzlich verankerte Unterstützungsleistungen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (§ 27 ff. SGB VIII). Sie umfassen sowohl Beratungen als auch konkrete praktische Hilfe für den Familienalltag.
Welche Arten von Erziehungshilfen gibt es?
Ambulante Hilfen
- Unterstützung bei der Erziehung zu Hause (SPFH, sozialpädagogische Familienhilfe)
- Oder weitere Bsp. wie soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistände usw.
- Diese Hilfen kommen meist direkt in den Alltag der Familie.
Teilstationäre Hilfen
- Kinder und Jugendliche besuchen Tagesgruppen oder spezielle Angebote außerhalb der Familie. Die Eltern werden dann z. B. bei Besuchen durch eine Außenstehende Person begleitet.
Stationäre Hilfen
- Heimerziehung, Vollzeitpflege/Pflegefamilien, betreutes Wohnen
Diese braucht es bei intensiverer Unterstützung der Familien oder wenn diese, trotz Hilfe nicht aus ihren Problemen herausfinden.
Präventive und ergänzende Angebote
Frühe Hilfen
- Beratung und Unterstützung für werdende Eltern und Familien mit Babys/Kleinkindern (z. B. Besuch von Fachkräften zu Hause, PEKiP-Gruppen).
Familienbildung
- Elternkurse, Eltern-Kind-Gruppen, Elterncafés, Erziehungs- und Kommunikations-Workshops, Familienzentren.
Themenspezifische Beratungen
- z. B. Unterstützung bei Schulproblemen, Pubertät, Medienerziehung oder bei Trennung/Scheidung.
Mihaly Szöcs Januar 2026